Warum eine Puppe?
Warum eine Puppe?

Warum eine Puppe?

Ausgerechnet eine Puppe?

 

Warum tun wir das? Muss das sein? Warum muss es denn nun ausgerechnet eine Sexpuppe sein? Was stimmt nicht mit Dir? Wer hier die Wahrheit sucht muss Geduld haben bis jene mit den Dolls sich freiwillig öffnen.

Ein Essay aus reinen Erfahrungen und der Wahrheit über die Dinge, aus der Sicht der Männer mit denen ich sprach.

 

Vielen Dank Martin, Kai und Jörg für die guten Gespräche und ganz besonders Euer entgegengebrachtes Vertrauen und Eure Offenheit.
Ihr seid die Inspiration zu diesem Essay.

 

Es ist eine Kombination aus Spiel und dem Leben.

Wir spielen mit den Puppen ein Leben, was wir uns immer wünschten, aber nie hatten, uns verloren gegangen ist oder uns genommen wurde. Wir spielen um nicht, oder mehr so sehr zu leiden.

Entweder hatten wir dafür nicht die richtigen Partnerinnen oder / und konnten ihre Erwartungen nicht erfüllen, oder – die Partnerinnen haben sich nicht mit dem Zufrieden geben wollen was wir zu bieten hatten. Ja, von ihren eigenen, übertriebenen Ansprüchen wurden ihre Mädchenherzen erwürgt, und unsere Herzen gleich mit. Ihnen unsere Liebe und unser Herz zu schenken war offenbar nicht genug.

 

Um diese schmerzende Lücke zu schließen gibt es unsere Dolls. Unsere Liebespuppen, unsere Companion Dolls. Also spielen wir nun das, was wir vermissen. Wir spielen es nach, weil nur das uns blieb. Das Füllen der Lücke. Das Herz gibt Ruhe und wir dürfen glücklich sein.

Endlich wird die Liebe erwidert, oh ja! Denn unsere Phantasie lässt unsere Liebespuppe die Liebe erwidern um unseres Friedens Willen.

Und endlich, ja – wirklich endlich sind wir dort wo wir immer sein wollten. Dort wo wir niemandes unerreichbaren Erwartungen hinterher jagen müssen, oder zu müssen glauben. Dort wo wir nur um unseretwillen geliebt werden, wozu die affektierten und verblendeten Frauen von damals unfähig waren. Uns nicht wollten, lieber das Arschloch heirateten, sich dann beklagten und heute mit vielleicht Mitte 50, noch immer mit unrealistischen Erwartungen, alleine sind und bleiben. Ja – vielleicht sogar noch über uns den Kopf schütteln, weil wir mit Puppen spielen, weil wir eine Lösung gefunden haben. Einen Weg.

Sie wollten sich mit uns nicht zufrieden geben.
Wir hatten nur einen Opel Manta, sie sind aber lieber in den Porsche eingestiegen.

Nun geben wir Männer uns eben mit weniger zufrieden, mir viel weniger. Ziehen die süße und liebe Puppe vor, setzen sie in unseren Manta den wir vielleicht immer noch haben. Setzen sie auf den Beifahrer Sitz und sind glücklich. Einfach nur glücklich.

Das Internet hat uns zu den ewig Suchenden gemacht.

Jetzt sind wir satt der Jagerei und Sucherei,
satt der Verstellerei und der Anpasserei,
satt, gefallen zu müssen und zu „daten“.
Satt, nur die zweite Wahl zu sein und zuzuschauen, wie ihr mir dem Arschloch unglücklich seid.

Satt, immer Angst haben zu müssen nicht zu genügen.
Satt, nicht wir selbst sein zu können.
Satt, überzogene Erwartungen zu erfüllen,

Denn für Dramen und den Stress sind wir zu alt – und:

Wir haben es endgültig satt uns immer und immer wieder verletzen zu lassen!

Dolls erwarten von uns nichts, sie stellen keine Forderungen und enttäuschen niemals. Sie sind wie sie sind. Unsere Companion Doll, unsere adaptierte Partnerin. Das ist Freiheit.

Denn zu viele Narben schon hat unser Herz.


 

Euer Steff 

Warum eine Puppe?