Testberichte und Erfahrungen
Hier findest Du eine Auflistung meiner Testreports über Liebespuppen sowie die Beschreibung dessen, wie und was getestet und „reported“ wird.
Wie läuft so ein Test ab?
Beim Umgang mit einer Liebespuppe ist, wie generell beim Umgang mit Dingen die unseren Intimbereich berühren, der persönliche Anteil sehr hoch. Ich erhebe nicht den Anspruch völlig nüchterner und unbeeinflusster Herangehensweise. Denn um mit einer Lovedoll intim sein zu können, muss ich sie mögen. Ich könnte niemals jede „X-Beliebige“ Doll hernehmen. So werde ich niemals eine Liebespuppe oral „beglücken“, denn das ist nicht mein Ding. Es wäre niemals ohne negativen Einfluss meinerseits und daher unfair.
Meine Liebespuppen-Reviews enthalten stets einen technischen, emotionalen und einen individuell-persönlichen Anteil, der unvermeidlich ist. Man darf den Report daher aus zwei Aspekten betrachten:
- Technisch-Sachlicher Aspekt: Dieser hat den Focus auf dem Produkt. Der Puppe als mechanische Komponente. Die Funktionen, die Optik, die Haptik.
- Persönlicher Aspekt: Dieser hat den Focus auf dem nicht materiellen Anteil des Produktes. Die Wirkung, die Ausstrahlung, die Stimulation.
- Emotionaler Aspekt: Dieser hat den Focus darauf, wie die Puppe auf mich einwirkt. Welche Gefühle sie in mir auslöst, was ich für sie – und wie ich sie empfinde.
Ich versuche bei der Interaktion mich selbst zu beobachten, um ein für jeden verständliches Gesamtbild der Doll zeichnen zu können. Das beginnt beim Auspacken und endet bei den Intimitäten. Deswegen auch der Teil der Reports, wie die Doll auf mich wirkt. Was ich empfinde. Es ist klar, das nicht jeder gleich empfindet. Es mag nur ein Wort, ein Satz oder eine andere Kleinigkeit sein, die dem Leser dann die kleine Hilfe sein mag, um sich zu entscheiden.
Was wird wie getestet?
Folgende Dinge lasse ich in einen Report einfließen:
- Zustand und Qualität: Von Verpackung und Polsterung.
- Erster Eindruck: Weichheit, Puderung, Geruch, Proportionen usw…
- Verarbeitung: Kleine Fehler im Guss, Blasen oder Nähte…
- Hände und Füße: Qualität, Definiertheit und Robustheit.
- Gelenke: Geräusche, Schwergängigkeit, Drehmoment, Gelenkigkeit…
- Details: Wie realitätsnah sind die Elemente, Liebesöffnungen, Reinigung.
- Wahrnehmung: Wie wirkt die Doll auf mich? Was empfinde ich mit ihr? Ihr Blick und Ausdruck?
- Schlafqualität: Wirkt die Doll beruhigend oder regt sie mich auf? Annahme der Temperatur.
- Hand Touch: Wie es sich anfühlt, wenn ihre Hände Dich berühren und Du sie küsst. Dazu lege ich ihre Hand an mein Gesicht oder Wange und küsse sie.
- Sex & Erotik: Stellungen, Schwerpunkt, Eindringen, Stimulation und Orgasmus.
- Gefühlsechtheit: Wie nah ist das sexuelle Erlebnis mit der Puppe an der Realität?
- Persönliche Erlebnisse: Was ich mit der Doll erlebt habe.
- Kritik und Lob: Empfindlichkeiten, Reparaturfreundlichkeit. Vor und Nachteile…
- Zusatzinfos: Hinweise, Alternativen, Empfehlungen und Tips.
- Fazit: Preis-Leistung, Anfängertauglichkeit, Empfehlungen.
- Tips: Für Shootings oder anderes…
- Standsicherheit: Wie gut kann man die Doll hinstellen und wie sicher steht sie.
- Kommunikation mit dem Hersteller / Markeninhaber: Gut, zuvorkommend, gar nicht?
Faktor Zeit – Die Updates
Über die Zeit des Besitzes einer Liebespuppe erfährt sie unterschiedliche Einflüsse. Wie verhält sich das Material über die Zeit, über die Jahre des „Gebrauchs“ und in der warmen Jahreszeit? Wie verhalten sich die Gelenke nach vielen
Bewegungen und Posings? Das ist etwas, was sich im Laufe der Zeit zeigt und nicht sofort in der ersten Testphase.
Deswegen werde ich die Testreports immer wieder aktualisieren und mit dem entsprechenden Datum der Aktualisierung versehen.